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Feuerbestat­tung

Feuerbe-
statung

Feuerbestattung

Die Feuerbestattung ist mittlerweile vor der Erdbestattung die häufigste Bestattungsart. Über zwei Drittel der Verstorbenen werden kremiert, das heißt, der Leichnam wird in einem Sarg im Krematorium eingeäschert.

Hinterher wird die Asche in eine sogenannte Urnenkapsel gefasst, die mit den persönlichen Daten des Verstorbenen versehen ist. Diese wird schließlich in eine von Ihnen ausgewählte Schmuck-Urne gebettet. Für die meisten Bestattungsvarianten ist die Feuerbestattung eine Voraussetzung.

Die Urne zuhause

In Deutschland besteht nach geltender Gesetzeslage ein Friedhofszwang für die Asche von Verstorbenen. In den Niederlanden, der Schweiz oder Frankreich gelten diese gesetzlichen Vorschriften teilweise nicht, und die Hinterbliebenen dürfen die Asche des Verstorbenen an einem Ort ihrer Wahl aufbewahren.

Wenn Sie Interesse an einer Einäscherung im Ausland haben, beraten wir Sie gern in einem persönlichen Gespräch.

Naturbestattung

Seebestattung

Seebestattungen waren in früheren Zeiten ausschließlich Seeleuten vorbehalten. Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts ist die Seebestattung in Deutschland wählbar. Sie wird gerne dann genutzt,  wenn der Verstorbene eine besondere Beziehung zum Meer oder der See hatte. Die Hinterbliebenen können an der Zeremonie teilnehmen oder die Asche in einer Urne aus wasserlöslichem Material in aller Stille dem Meer übergeben lassen. Dies geschieht außerhalb der Dreimeilenzone von Nord- und Ostsee. Die Hinterbliebenen erhalten eine Seekarte mit Angaben der Position und einen Auszug aus dem Logbuch.

Luftbestattung

Bei der Luftbestattung wird die Asche des Verstorbenen im Wind verstreut. Das geschieht von einem Heißluftballon, von einem Flugzeug oder einem Hubschrauber aus. Angehörige können auf Wunsch teilnehmen. Im Anschluss bekommen die Angehörigen eine Urkunde mit den genauen Koordinaten des Verstreuungsortes.

Im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Ländern ist diese Art der Bestattung innerhalb Deutschlands allerdings nicht erlaubt.

Sprechen Sie uns aber an, wenn Ihnen diese Bestattungsform zusagt. Wir koordinieren dann alles.

Baumbestattung

Für viele Menschen ist es ein tröstlicher Gedanke, nach dem Tod wieder in den Kreislauf der Natur einzutreten oder in die endlose Freiheit entlassen zu werden. Diesem Gedanken trägt ein Baumgrab Rechnung. Die Urne wird in diesem Fall am Fuße eines Baumes beigesetzt. Die dafür vorgesehenen Waldflächen werden beispielsweise unter dem Namen „Friedwald“ und „Ruheforst“ bereitgestellt und finden sich mittlerweile immer häufiger in ländlichen Regionen. Dabei können auch einzelne Bäume für eine ganze Familie bestimmt werden.

Zur Orientierung kann die Grabstätte mit einer kleinen Gedenkplatte am Baum oder auf der Erde kenntlich gemacht werden. Sie darf aber auch anonym bleiben. Trauerwälder werden nicht bewirtschaftet und erfüllen damit auch eine wichtige ökologische Aufgabe, indem sie Pflanzen und Insekten einen natürlichen Lebensraum bieten. Auch auf vielen traditionellen Friedhöfen sind mittlerweile Baumbestattungen möglich.

Wir unterhalten zu vielen Waldfriedhöfen gute und enge Beziehungen. Gerne stellen wir den Kontakt her oder übernehmen die Organisation. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, fragen Sie uns.

Wenn Sie einen geliebten Menschen verloren haben, helfen wir Ihnen bei allem, was zu tun ist.

Wir unterstützen Sie auf dem Weg von der Beerdigungsvorbereitung bis zur Gedenkfeier.

Anonyme Bestattung

Bei der anonymen Bestattung wird die Urne auf einem Gräberfeld beigesetzt. Üblicherweise handelt es sich dabei um eine einfache Rasenfläche. Die Beisetzung findet unter Ausschluss von Trauergästen statt, und der genaue Ort bleibt unbekannt. Als Gedenkort bleibt für Angehörige nur die Wiese an sich.

Ebenso gibt es die Möglichkeit einer anonymen Seebestattung in der Nord- oder Ostsee. Sie findet wie die anonyme Bestattung auf dem Gräberfeld ohne Beisein der Angehörigen statt. Der genaue Ort der Beisetzung wird aber im Schiffslogbuch festgehalten und für die Hinterbliebenen auf einer kleinen Seekarte vermerkt. Dadurch ist es den Angehörigen möglich, auf einer Gedenkfahrt die Beisetzungsstelle zu besuchen.

Memoriam-Garten

Sarg- und Urnenbestattungen in einer gartenähnlichen Anlage.

Urnengemeinschafts-
grabstätten

mit Gemeinschaftsgrabmal

Rasenbestattung

mit zentralem Gedenkstein jeweils für Särge und Urnen

Andere Wege der Erinnerung

Eine sehr persönliche Erinnerungsform bietet die Herstellung eines Diamanten. Dafür werden ein Teil der Kremationsasche oder ein paar Haare des Verstorbenen verarbeitet. Der daraus gewonnene Kohlenstoff wird zu einem exklusiven Diamanten veredelt und damit zu einem wertvollen, lebenslangen Unikat.

Auf ähnliche Weise lassen sich auch Edelsteine und Kristalle formen. So erhalten Angehörige eine dauerhafte Erinnerung an die verstorbene Person in Form eines sehr individuellen Schmuckstücks, das sie immer bei sich tragen können.

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